Die Arbeit von animo in Deutschland

in Deutschland hat animo drei Schwerpunkte:

Betreuung der Freiwilligen
Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
Seminare und Workshops

 

. . . vorher, nachher und dazwischen!

Junge Männer und Frauen, die Friedensdienst in Mexiko machen möchten, werden von animo vorbereitet, d.h. sie haben einen Ansprechpartner, der selbst einmal in ihrer Situation stand und weiss, wie man sich fühlt - welche Fragen und Unsicherheiten, welche Vorfreude und Neugierde vielleicht im Kopf herum geistern. Bereits bei der Auswahl der zukünftigen Freiwilligen arbeiten wir mit der Brüdergemeinschaft der Canisianer und dem Generalvikariat der Diözese Münster zusammen. Die Vorbereitung besteht in der Regel aus mehreren Treffen mit den Jugendlichen, eines davon ist ein Wochenende, wo ehemalige Freiwillige nicht nur alle praktischen Fragen von Packliste bis Visum beantworten, sondern auch von der politischen Situation, den Projekte in den Gemeinden und den Probleme der Menschen in Mexiko berichten.
Wenn die Freiwilligen aus Mexiko wieder in Deutschland gelandet sind, laden wir sie zu einem Rückkehrer-Wochenende ein, wo sie sich mit den anderen Rückkehrern austauschen können, über ihre Erfahrungen und Probleme in der ersten Zeit in der alten Heimat. Und natürlich gibt es auch während der Zeit in Mexiko immer einen Ansprechpartner für die FriDis.
Animo ist aber auch eine Möglichkeit für die Rückkehrer, sich weiter zu engagieren - jeder so, wie er möchte. In dem Forum von animo soll jeder der Freiwilligen seinen Platz finden, um sich weiter für und mit Mexikanern auf beiden Seiten des Atlantiks einzusetzen. Aus diesem Bedürfnis ist animo entstanden.

. . . erzählen, berichten und zeigen.

Die Möglichkeit einen Friedensdienst zu machen ist leider noch zu wenigen Jugendlichen bekannt, deshalb versuchen wir im Internet, mit Faltblättern und in Zeitungen auf diese Chance aufmerksam zu machen.
Was wir gesehen, gespürt und erlebt haben, wollen wir teilen. Die Situation der Menschen in Mexiko; die Probleme und die Schätze, die wir gesehen haben darüber berichten wir in Diavorträgen, auf Seminaren und in der Presse. Damit die Erfahrung nicht nur in unseren Köpfen bleibt, betreiben wir Informations- und Öffentlichkeitsarbeit. Diavorträge können von der Dienstzeit eines Freiwilligen handeln oder ein Thema, z.B. die Migration von Mexiko in die USA, beleuchten. Wenn sie an einem Vortrag interessiert sind, dann nehmen sie doch einfach Kontakt zu uns auf.

Auf der dieser Internetseite möchten wir aktuelle Information und Hintergrundberichte zu der politischen und sozialen Situation in Mexiko anbieten, außerdem für alle Interessierten an der Bistumspartnerschaft zwischen Münster und Tula Neuigkeiten aus den Gemeinden in Mexiko.

. . . spielen, informieren und beraten.

Jugendliche bei einem Workshop "interkulturelle Kommunikation" auf einem Jugendbegegnungstag der KABSeminare zum Thema "interkulturelle Kommunikation" oder zu den verschiedenenPerspektiven nach der Schule haben ehemalige Freiwillige z.B. für Jugendliche in der KAB gehalten. Aber auch zu vielen anderen Themen im Bereich Freiwilligen Dienst, Mexiko oder Entwicklungspolitik finden wir sicher einen kompetenten Referenten im Verein, der gerne ein Seminar oder einen Workshop anbietet. Dabei fließen neben den Erfahrungen aus der Arbeit in Mexiko natürlich auch Fähigkeiten aus dem Beruf oder Studium ein. Wenn sie Interesse haben, kontaktieren sie uns.